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Paris Marathon - 10.04.2011

 

 

Bereits im September 2010 entstand die Idee im Frühjahr am Paris Marathon teilzunehmen. Es dauerte auch nicht lange und eine 19 köpfige Gruppe (13 Läufer und 6 Begleiter) folgten Dominiques Ruf zum Marathon. Alle waren skeptisch, ob der bevorstehende Winter das Training der langen Läufe zulassen würde. Aber trotz des langen Winters fuhren alle gut vorbereitet nach Paris.

 

Bereits am Freitag den 08. April machte sich die erste Gruppe aus Vollmerhausen (Stefan Esser, Frank Rocholz, Moritz Flader, Ilona Flader, Peter Feldhoff, Rudi Ihlenfeld, Bettina Klein) auf den Weg. Eine zweite Gruppe, bestehend aus Astrid und Claudia Dillmann, Thea Volk, Jaqueline Hans, Regina Lindenberg, Christina Schulte, Dominique und Katrin Rocheteau folgte am Samstag morgen. Mit dem Thalys ging es von Köln nach Paris. Im Zug gab es ein Glas Sekt als Einstimmung auf ein schönes Wochenende.

 

Das Wetter meinte es gut mit uns. Wir erreichten Paris bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen. Uns so sollte es auch bleiben. Nachdem wir unser Hotel, ganz in der Nähe der Opera,  bezogen hatten, folgte eine Stadtbesichtigung per Schiff auf der Seine. Der Abend fand seinen Ausklang nicht auf einer Nudelparty sondern in einem sehr kleinen, typisch französischem Restaurant, Le Colimacon.

 

 

Am Sonntag, um 6:00 Uhr morgens, bekamen wir in unserem erstklassigen Hotel ein Läuferfrühstück ganz nach unseren Wünschen. Und so stand dem Start um 8:45 Uhr nichts mehr im Wege.

 

40.000 Läufer wagten die Herausforderung! Dank perfekter Organisation konnten wir schon nach 15 Minuten die Startlinie überqueren. Die Stimmung war gut. Zahlreiche Zuschauer und viele Musikgruppen säumten die beeindruckende Strecke. Den Arc de Triomphe im Rücken ging es auf die Champs-Elysées, vorbei am Place de la Concorde, der Bastille, entlang der Seine, Notre Dame, dem Eifelturm und durch den Boi de Boulogne zum Ziel Porte Dauphine, den Arc de Triomphe in Sichtweite.

 

Die Verpflegung war hervorragend. Das Wasser gab es nicht aus Trinkbechern sondern in kleinen Flaschen. So konnten wir uns in aller Ruhe erfrischen. Außerdem konnte sich - wer wollte - mit Bananen, Orangen, Rosinen und Zucker stärken und das alles in ausreichender Menge. Allerdings wurde es immer wärmer und die Hitze machte vielen Läufern zu schaffen, obwohl wir mit Wasserschläuchen abgekühlt wurden. Dominique erlitt eine Hitzeerschöpfung und mußte kurz vor dem Ziel seinen Lauf abbrechen. Das war natürlich traurig – doch zum Glück erholte er sich schnell.

 

Am Abend machten wir uns noch einmal auf den Weg zum Champs-Elysées. Im Chez Clément Elysées wollten wir uns mit einem tollen 3-Gänge-Menü kulinarisch verwöhnen lassen. Alle waren guter Stimmung und hatten die Strapazen des Marathons fast vergessen. Das Thermometer zeigte am Abend noch 27°C.

 

Am nächsten morgen machte die Samstagsgruppe einen Ausflug nach Montmartre. Dabei hatten Astrid und Christina mit den Stufen zu kämpfen. Auch den anderen Touristen konnte man genau ansehen, wer am Sonntag am Marathon teilgenommen hatte.

 

Um 18:00 Uhr. ging es dann für Alle mit dem Thalys wieder Richtung Heimat. Der Abschied fiel uns schwer, da wir ein unvergeßliches Wochenende hinter uns hatten.

 

Danke Katrin und Dominique für die perfekte Organisation.